Stray Souls: Dollhouse Story — Wimmelbild-Abenteuer in einer verlassenen Stadt
Daniel Hunt ist plötzlich allein zu Hause: Ihr Mann Sam öffnet auf das Klopfen die Tür und kommt nicht zurück. Vor der Haustür steht eine Kiste, darin liegt eine gestrickte Puppe, die sprechen kann und bei der Suche hilft. Die Spur führt weiter in Sams Heimatstadt und zu einem verlassenen Waisenhaus, hinter dem sich ein altes Geheimnis verbirgt.
Gesteuert wird das Spiel nur mit der Maus. Du untersuchst die Schauplätze, sammelst frei liegende Gegenstände ins Inventar, setzt sie an den richtigen Stellen ein und landest regelmäßig in Suchszenen mit Wortliste. Genau dieselbe Grundlage wie in Blackriver Mystery. Hidden Objects. Orte, an denen du etwas tun kannst, werden mit Funken markiert. Sobald genug Hinweise zusammenkommen, öffnet sich die Karte und du kannst in neue Gebiete wechseln.
Die Puppe statt des Hinweisknopfes
Der Hinweis kommt von genau dieser Puppe: Sie pustet eine Rauchwolke in Richtung des gesuchten Gegenstands. Du kannst sie beliebig oft verwenden, aber der Hinweis lädt sich danach erst wieder auf — und die Geschwindigkeit hängt vom gewählten Schwierigkeitsgrad ab: Casual oder Expert. Einen Timer gibt es nicht, also musst du dich nicht hetzen. Der Fortschritt wird automatisch gespeichert, wenn du das Spiel beendest.
35 morphende Gegenstände
Zusätzlich zu den Story-Objekten sind im Spiel 35 morphende Objekte versteckt. Ein Rabe auf einem Ast verwandelt sich in eine Katze, ein Möbelstück wird zu etwas anderem. Für den Spielfortschritt sind sie völlig egal — sie sind eine Extra-Aufgabe für aufmerksame Spieler.
Das Spiel erschien 2011, und das merkt man. Die Suchszenen sind schlicht aufgebaut: eine Liste mit Begriffen, ohne interaktive Objekte und ohne Rätselkette. Schockmomente gibt es hier auch keine — stattdessen eine drückende Atmosphäre, Knochen, Insekten und ein Clown, weshalb das Spiel für alle, die Angst vor Clowns haben, eher nichts ist. Wer auf plötzliche Schreckmomente steht, sollte Clap Clap Nightmare ausprobieren; hier sorgt langsame Spannung für den Grusel.
Spieler-Tipps
- Bevor du auf die Funken klickst, lehn dich kurz zurück und schau dir die Szene komplett an — manches Gesuchte fällt nur so auf.
- Kisten, Schränke und Türen solltest du immer anklicken, auch wenn sie nicht markiert sind.
- Die Suchliste ist sehr klein geschrieben; auf kleinen Bildschirmen ist sie schwer zu lesen.